• Linda Reinholz

Vitamin C Mangel durch Aspirin & Co.


Aspirin

Verkaufsschlager in der Prävention von Herzinfarkt und Schlaganfall. Britische Forscher forderten im letzten Jahr sogar, dass 50-65 jährige mindestens 10 Jahre lang, jeden Tag eine Aspirin zur Vorbeugung gegen Krebs nehmen sollten. Angebliche Studien liesen vermuten, dass das Risiko an Darmkrebs zu erkranken nach 10 jähriger Einnahme um 30 Prozent sinken würde.

Blutungen im Verdauungstrakt, die in seltenen Fällen tödlich enden, zählen zum Hauptrisiko bei der Einnahme von Aspirin. Magengeschwüre, aber auch Nasenbluten (zum Teil über Stunden hinweg) werden häufig beobachtet und auch die noch so kleinste Wunde kann durch die blutverdünnenden Eigenschaften von ASS viel länger bluten. Der Nutzen dieses Medikamentes sollte also unbedingt gegen die Nebenwirkungen aufgewogen werden.

Der Vitamin C Bedarf ist durch die Einnahme von Acetiylsalicylsäure deutlich erhöht. So treten die Blutungen im Grunde nur auf, wenn nicht genügend Vitamin C im Körper vorhanden ist. Doch leider führt gerade Aspirin dazu, dass nicht genügend Vitamin C aufgenommen werden kann und zudem auch noch vermehrt ausgeschieden wird.¹

Erste Anzeichen von Vitamin C Mangel sind:

- Gereiztheit

- Gleichgültigkeit

- erhöhtes Schlafbedürfnis, Leistungsfähigkeit vermindert, leichte Erschöpfbarkeit

- Änderungen der Persönlichkeit

- Depression

- anfälliges Immunsystem, schlechte Wundheilung

- Gelenk- und Gliederschmerzen

- Zahnfleischbluten

Schreitet der Mangel an Vitamin C voran, machen sich folgende Probleme bemerkbar:

- Zahnfleischentzündung (Gingivitis), Zahnausfall

- selten Nasenbluten, was dann aber schwer zu stillen ist

- niedriger Blutdruck

- raue Haut

- vergrößerte Leber

- Durchfall

- totale Erschöpfung

- schwerste Schädigung von Lungen, Nieren und Herz mit Todesfolge

Das volle Krankheitsbild heißt Skorbut und wurde erstmalig bei langen Seefahrten beobachtet. Später fand man dann heraus, dass ein Verzehren von Sauerkraut und Zitronen dem Tod auf hoher See vorbeugen konnte.

Heute gibt es diese Erkrankung in den westlichen Ländern so nicht mehr, da bereits 10 mg Vitamin C (Ascorbinsäure) täglich ausreichen um den Tod zu verhindern. Jedoch lebt man mit dieser Dosis mehr schlecht als recht, also sozusagen am Limit zum Skorbut.

VitaminC Mangelerscheinungen (entnommen aus dem Buch Orthomolekulare Medizin Band 1 von Andreas Bunkahle):

Abwehrschwäche, Allergien, Anämie, Antriebsschwäche, Angst, Appetitverlust, Arteriosklerose, Arthritis, Arthrose, Asthma, Augenerkrankungen, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Bindegewebe schwaches, Bluthochdruck, Blutergüsse, Blutungen, Blutsturz, Bruchneigung, Brustkrebs, Cholesterin erhöhtes, Depression, Diabetes, Dickdarmpolypen, Elastizität der Haut, Gelenke, Muskeln, Knochen fehlt; Erkältungen, Entzündungen, Erschöpfung, Hämorrhagie, Haut Purpura, Hautschäden, Herzerkrankungen, Herzkranzgefäße verengte, Heuschnupfen, Gastritis, Gebärmutterhalskrebs, Gedächtnisschwäche, Gelenke geschwollene, schmerzende; Herpes, Immunschwäche, Katarakt, Kehlkopfkrebs, Knochenbrüche, Krebs, Leistungsschwäche, Lungenkrebs, Lustlosigkeit, Magenentzündung, Magengeschwüre, Magenkrebs, Morbus Parkinson, Müdigkeit, Mundhühlenkrebs, Muskelschmerzen, Nasenbluten, Neurodermitis, Neuropathie, Nierenerkrankungen, Osteoporose, Parodontose, Schlafstörungen, Schlaganfall, Schnupfen, Schwäche, Schwermut, Star grauer, Tuberkulose, Unwohlsein, Verwirrung, Virenerkrankungen, Wachstumsstörungen, u.a.

- Bereits im Jahr 1935 bewiesen die Forscher Jungblut und andere Wissenschaftler, dass Vitamin C in ausreichender Konzentration den Poliomyelitis Virus (Kinderlähmung), den Herpesvirus (Lippenbläschen, Windpocken, Gürtelrose), den Hepatitis Virus und weitere Viren inaktiviert.²

- Gürtelrose

In ihrem Lehrbuch für die Arzt- und Naturheilpraxis schreibt Frau Prof. Blaurock-Busch auf Seite 62 zur orthomolekularen Therapie von Gürtelrose u.a.: "Die intravenöse Gabe von 1g Vitamin C pro Stunde (= 10g Vitamin C täglich) erzielte bei allen 327 Patienten eine vollkommene Heilung innerhalb von drei Tagen.²

- Weil Vitamin C den Histamin Spiegel im Blut kontrolliert, steigt dieser an, sobald nicht mehr genügend Vitamin C zur Regulierung zur Verfügung steht. Dies bedeutet, dass wiederum Allergien, Asthma, Magengeschwüre und manche psychische Erkrankungen verschlimmert werden. So ist Vitamin C tatsächlich sehr hilfreich beim Abbau und der Ausscheidung überschüssigen Histamins.

Weitere Medikamente, die bei längerer Einnahme den Vitamin C Spiegel deutlich absinken lassen, sind Tetracycline (Antibiotika) und Corticosteroide.

Neben einer gesunden, d.h. ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung ist die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen eine Grundvoraussetzung für ein langes und erfülltes Leben, frei von Krankheit. Doch auch bei einer Ernährung die vorwiegend auf biologischer Nahrung basiert ist ein Mangel möglich, da Vitamin C zum einen beim Kochen zerstört wird und zum anderen Obst und Gemüse durch ausgelaugte Böden und Überdüngung gar nicht mehr so viele Vitamine enthält wie noch vor 100 Jahren.

In regelmäßigen Abständen ist zu lesen, dass Vitamin C als Nahrungsergänzung nutzlos sei, weil es nur teuren Urin produzieren würde und weil seine Wirkungen auf den Körper wissenschaftlich nicht nachgewiesen seien.² Das Problem heute ist, dass Sie über jedes Thema verschiedene Ansichten lesen können und diese auch gerne in der nächsten Woche wieder dementiert werden, um Sie noch mehr zu verwirren. Was ist denn jetzt richtig? Vitamin C ist das am meisten erforschteste Vitamin und alles was Sie weiter oben über die Krankheiten gelesen haben, stammt aus Studien darüber. Warum hören Sie davon nichts in den Medien? Wer könnte ein Interesse daran haben, dass Sie nicht erfahren, wie wertvoll Vitamine für Ihre Gesundheit wirklich sind?

Physiologische Wirkungen von Vitamin C

- erhöht die Enzymtätigkeit in der Leber, Blei, Quecksilber und Cadmium abzubauen

- regt die Zellen des Immunsystems an

- Neutralisierung krebserregender Nitrosamine (entstehen z.B. im Magen durch gepökeltes Fleisch

oder Kaffee mit Kuhmilch, Käse und Bier in geringen Mengen, auch Tabak enthält Nitrosamine)

- Abbau von Cholesterin

- Synthese von Kollagen, Erhaltung von Haut, Muskeln, Knochen, Gelenken und Gefäßen

- Vitamin C ist maßgeblich an der Bildung von Hormonen beteiligt. Ein wichtiger Speicherort ist die

Hirnanhangdrüse (Hypophyse), welche die gesamte Hormonsteuerung im Körper übernimmt.


Empfohlene Tagesdosis

Der menschliche Körper kann Vitamin C nicht selbst bilden und zudem nur zu einem geringen Teil speichern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 100 mg täglich. Bei dieser Minimaldosis kann der Körper etwa 1500 mg speichern. Die Speicherkapazität kann auf 5000 mg erhöht werden, wenn die Tagesdosis auf 200 mg angepasst wird.

Waren es bis vor kurzem noch 5 Portionen Obst und Gemüse, die wir täglich essen sollen, sind es heute bereits 10.

Warum? Englische Forscher analysierten in einer Studie, dass 7,8 Millionen vorzeitige Todesfälle so verhindert werden könnten.

Der Friedensnobelpreistärger und Begründer der orthomolekularen Medizin Linus Pauling nahm selbst täglich 18 g Vitamin C zu sich. Die Dosis begründete er damit, dass Mäuse, Ratten oder Ziegen, hochgerechnet, eine ähnlich große Menge an Vitamin C bilden.

Als Erhaltungsdosis empfehlen orthomolekulare Mediziner 1000 - 8000 mg täglich. Die therapeutische Dosis liegt bei 10-20 Gramm pro Tag (intravenös).

Ein Zuviel dieses Vitamins kann auf nüchternen Magen eine abführende Wirkung haben. Bei schweren Erkrankungen ist die Grenze der Darmtoleranz interessanterweise in der Regel höher.

Literatur

1 http://www.vitaminforschung.org/de/veranstaltungen/workshops/156?task=view

2 Orthomolekulare Aufklärung Isernhagen, Bürgervereinigung, Orthomolekulare Medizin und Vitamin C S.82

Orthomolekulare Medizin Band 1: Mineralstoffe, Vitamine, Fette von Andreas Bunkahle

#VitaminC #Aspirin #VitaminCMangel #OrthomolekulareMedizin

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