Heilende Träume durch Homöopathie - Was Träume über deine Gesundheit verraten können
- Linda Reinholz
- 24. Apr. 2018
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Nov.
Viele Menschen wundern sich, wenn sie beim klassischen Homöopathen auch nach ihren Träumen gefragt werden.

Doch Träume spielen in der Homöopathie eine wichtige Rolle.
Während homöopathischer Arzneimittelprüfungen zeigen sich nämlich häufig wiederkehrende Traumthemen – und genau diese Hinweise können helfen, eine passende Arznei zu finden. Tatsächlich können Träume, die immer wieder auftauchen, aber auch Träume während akuten Beschwerden, wertvolle Hinweise auf dein inneres Erleben geben.
Warum träumen wichtig für deine Gesundheit ist
Schlafen ist gesund – und Träumen gehört selbstverständlich dazu. Es zeigt, dass wir tief genug schlafen, um körperlich und emotional zu regenerieren.

Wenn wir nicht träumen
Wenn wir nicht träumen, schlafen wir sozusagen „bewusstlos“. In der anthroposophischen Sicht bedeutet das, dass unsere Wesensglieder nicht gut im Einklang sind.
Die vier Wesensglieder nach Rudolf Steiner sind:
Ich-Wesensglied (Selbstbewusstsein)
Astralleib (Emotionen)
Ätherleib (Regeneration)
Physischer Leib (Körper)
Während des Schlafs ziehen sich Ich-Wesen und Astralleib vom physischen Körper zurück – so kann der Ätherleib regenerieren. Bleiben die höheren Wesensglieder zu stark gebunden, können wir uns nicht erholen und träumen nicht.
Diese Gliederung des Menschenwesens war selbst schon im alten Ägypten bekannt, sie wurde nur anders bezeichnet.
Schlafstörungen aus anthroposophischer Sicht
Aus anthroposophischer Sicht entstehen Schlafstörungen, wenn sich Ich-Wesensglied und Astralleib nicht ausreichend vom physischen und vom Ätherleib lösen. Dann bleibt der innere Regenerationsprozess blockiert – wir wachen erschöpft auf und fühlen uns nicht wirklich erholt.
Um träumen zu können und auf „nächtliche Reisen“ zu gehen, braucht es dieses Loslassen der höheren Wesensglieder. In einfachen Worten heißt das: Wir müssen wieder lernen, die Kontrolle abzugeben und uns ganz dem Schlaf und dem Leben hinzugegeben. Erst dann kann der Organismus in die Tiefe sinken, regenerieren – und träumen.
Träume wissenschaftlich betrachtet
Beim EEG (Elektroenzephalografie) werden Gehirnwellen gemessen. Jede Wellenfrequenz steht für einen bestimmten Bewusstseinszustand.
Der sogenannte Theta-Zustand (3–8 Hz) ist typisch für intensives Träumen und kann auch durch Meditation erreicht werden.
(Quelle: www.secret-wiki.de)

Heilende Träume durch homöopathische Hochpotenzen - Erfahrungsberichte
Viele Menschen berichten nach der Einnahme homöopathischer Hochpotenzen von intensiven, klaren Träumen.
Diese Träume können:
lange verdrängte Inhalte ans Licht bringen
emotionale Prozesse anstoßen
innere Konflikte verarbeiten
horizonterweiternde Erfahrungen ermöglichen
Manchmal wirken solche Träume sogar bis ins Tagesbewusstsein hinein.
Es scheint so, als könne die jeweils passende homöopathische Arznei den Geist in einen Zustand bringen, der Lösung, Entwicklung und Heilung erleichtert.
(Krankheit entsteht meiner Meinung nach immer aufgrund eines ungelösten Konflikts, ungelebten Potenzials oder unterdrückter Gefühle.)
Wie du heilende Träume auch ohne homöopathische Mittel fördern kannst
Auch ohne Arzneien lohnt es sich, in Entspannungsverfahren wie Meditation, Yoga oder Atemübungen zu investieren. Je ruhiger dein Nervensystem wird, desto klarer und lebendiger können Träume werden, oft ganz von selbst.




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